Über mich

Ich bin Malte. Der Kopf hinter Dram Way, manchmal auch das Gesicht vor der Kamera. Dram Way ist kein Projekt nebenbei, sondern ein sehr persönlicher Weg, Whisky so zu denken und zu zeigen, wie ich ihn selbst erleben möchte. Deshalb gehört zu Dram Way auch immer ein Stück von mir.

Geboren wurde ich 1988 in Kiel. Zum Whisky fand ich 2009, pünktlich zum Beginn meines Studiums. Mein erster bewusster Griff ins Regal war ein Laphroaig 10. Kein vorsichtiger Einstieg, kein Herantasten. Die Aromen waren nicht sofort gefällig, aber sie haben mich gepackt. Es war weniger Liebe auf den ersten Schluck als eine Faszination, die geblieben ist und sich mit der Zeit immer weiter vertieft hat.

Was als Neugier begann, wurde schnell zu einer ernsthaften Beschäftigung. Über die Jahre habe ich viel probiert, verglichen, hinterfragt und gelernt. 2016 startete ich mit Malte talks Malts einen eigenen Blog, später kamen Video-Reviews hinzu. Whisky wurde damit nicht nur zum Genuss, sondern auch zum Medium, über das ich sprechen, erklären und erzählen konnte. Zwischen 2020 und 2023 war ich als Markenbotschafter für die schwedische Brennerei Mackmyra unterwegs, vor allem im Norden Deutschlands. Eine Zeit, die meinen Blick auf Whisky, Herstellung und Kommunikation nachhaltig geprägt hat.

Mit Dram Way hat diese Entwicklung eine eigene Form gefunden. Hier fließt alles zusammen: mein Geschmack, meine Erfahrungen und meine Freude am Storytelling. Ich kann Whiskys auswählen, abfüllen und präsentieren, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Jede Edition ist eine persönliche Entscheidung und immer auch ein Ausdruck meiner eigenen Handschrift.

Parallel dazu ist mit dem Podcast Fassfreunde, den ich seit 2025 gemeinsam mit David Gran betreibe, ein weiterer Raum entstanden, um Whisky zu diskutieren, einzuordnen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Inzwischen entstehen daraus auch eigene Abfüllungen, und der direkte Import von Whisky aus Schottland gehört heute ebenso zu meiner Arbeit. Nicht als Selbstzweck, sondern als logische Konsequenz eines Weges, der immer tiefer in die Materie führt.

Dram Way ist das Ergebnis all dessen. Kein abgeschlossener Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Persönlich, offen und getragen von der Überzeugung, dass guter Whisky mehr ist als Herkunft, Alter oder Fass. Er erzählt Geschichten. Und manchmal erzählen diese Geschichten auch ein bisschen von mir.